header.png
at  en
Öffnungszeiten
Mo., Do. 17:00-23:00
Fr., Sa. 10:00-13:00 und 17:00-23:00
So., Di., Mi. geschlossen

Verkostungstermine
nach Vereinbarung jederzeit möglich!

Erich Schreiber
Brünnerstr. 20c, 2170 Poysdorf
office@wino.at
Mobil 0664/99 03 240
IMPRESSUM

Ab Samstag, 29. Juli - 4. September 2017 SOMMERPAUSE!!!

12 Jahre WINO

Nun ist schon wieder ein Jahr vergangen – die Alten haben schon recht, wenn sie meinen, dass mit zunehmendem Alter die Zeit schneller vergeht...

Für mich als ungeduldigen Menschen sollte sich das ins Positive drehen, mal sehen ob dies stimmt.

12 Jahre Freude, Begegnungen, Erlebnisse der besonderen Art und vor allem Weine, die nicht nur mich, sondern auch meine Weinfreunde erfreuen. Eine Zeit voller Überraschungen, manchmal scheinbar unlösbaren Problemen, einem Amtsschimmel, der einen ganzen Haufen Nerven gekostet hat und trotzdem hat sich alles immer wieder zum Guten gefügt. Was übrig geblieben ist, nach all den Jahren ist ein gutes Gefühl, die Freude das Richtige zu tun und die Gewissheit, dass es auch noch ein paar Jahre Spass bereiten wird…

In unserer Zeit, die manche mit Sorgen erfüllt, ist es nicht immer leicht, man muss halt ständig daran arbeiten, zu erkennen, wo die wahren Werte oder Bedürfnisse für jeden Einzelnen angesiedelt sind. Vielfach ist der klare Blick auf Wesentliches verloren gegangen, und wir müssen trotzdem froh darüber sein, auf unserer „Insel der Seligen“ leben zu dürfen, ein Blick auf andere Länder dieser Welt sollte uns das klar machen!

So freuen wir uns auf das was kommen wird, auch für die nächsten Jahre, mit all unseren besten Gästen, Freunden, Kunden und Sympathisanten!


Erich  & das WINO Team

 




Weinreise nach Italien

Es hat ja schon Tradition, die Weinreise im Jänner - heuer ging es nach "bella Italia". Ziel ist es, so wie jedes Jahr, Neues zu entdecken, mit den Produzenten ein wenig zu plaudern und natürlich ein wenig wegzukommen vom Alltagstrott.

Sonntag Abend in Prepotto, Friaul. Stefano Novello und seine Frau Laura begrüßen Hannah und mich im Wohnzimmer, die üblichen Begrüßungszeremonien und schon sind wir beim Wein. Ja, sagt Stefano, der 2016er lässt hoffen auf große Qualitäten, noch ruht er in den Fässern, durchgegoren und sozusagen im Wartemodus. Im Verkauf ist aktuell Jahrgang 2014 den wir dann gleich öffnen. Zuerst der Friulano, dann der Pinot Grigio, zum Vergleich noch der Jahrgang 2013 (ich hab`auch davon noch ein paar Flaschen), dann öffnet Stefano noch einen 2004er Grauburgunder  und ich bin überrascht, wie frisch und wenig gealtert er sich zeigt.

Die kurze Stippvisite dauert dann rund 3 Stunden und wir beziehen den reservierten Tisch bei Alberto vom Weingut Collavini erst mit einer Stunde Verspätung.

Nach einer ruhigen Nacht erwachen wir fit und Marina, die Quartiergeberin, zaubert ein wunderbares Frühstück. Kurz nach neun sehen wir Cinzia Visintini wieder, die uns freudig empfängt. Im Herbst schon haben wir den Pignolo 2009 schon probiert, heute ist es nun so weit, wir kaufen eine kleine Menge und zum Probieren noch ein wenig Merlot Rosè.

Nun auf Richtung Toskana! Nach einigen Stunden Fahrt landen wir zuerst in Siena, wo wir uns ein paar Stunden herumtreiben und eine Kleinigkeit essen, dann geht es gleich weiter nach Montalcino, ins Weingut von Andrea Cortonesi genannt "Ucceliera" (das Vogelhaus). Die gesamte Familie ist angetreten zu Begrüßung: Andrea himself, die alte Matrone, Andrea`s "Mamma", seine Frau Paola, Anna-Rita, die 5-jährige Tochter und auch Agnes, der gute Geist im Haus, die uns gleich in den Keller entführt, um die 16er zu verkosten. Ein Teil liegt in 1200 Liter Fässern, ein anderer Teil in neuen französischen Barriques und auch ein kleiner Teil in Fässern, die bereits das 2. oder 3. mal befüllt wurden. Auf den neuen Barriques fällt mir eine ins Holz geschlagene Jahreszahl auf - das "Geburtsjahr" der Eiche, wie mir Agnes erklärt - alle neuen Fässer tragen die Zahl 1634...
Das Verkosten nimmt keine Ende und wir sind froh, in Siena ein wenig was gegessen zu haben. 2015er, schon in den Zusammenstellungen, wie sie dann in die Flaschen kommen (Rosso, Rapace und natürlich Brunello), dann die Weine, die ich beim letzten Einkauf mitgenommen habe, im Vergleich zu jenen, die heute in Frage kommen. Hannah, die noch nie bei den Cortonesi`s war, ist ganz begeistert! Nach etlichen Stunden ist dann klar, was ich am nächsten Morgen mitnehmen werde und wir kommen ca. erst um 22.00 Uhr zu unserem Abendessen.

Nachdem wir erstens zu spät und zweitens zu viel gegessen hatten, war die Qualität des Schlafes nicht so gut. Ein wunderbar gedeckter Frühstückstisch vertrieb in wenigen Sekunden die Vorsätze weniger zu essen und wieder ist es los gegangen! Nach dem Ausfüllen der Zollformalitäten, der Übergabe der Rechnung und dem Bezahlen dann grosse Verabschiedung - in einigen Wochen, bei der Pro-Wein in Düsseldorf, werden wir uns wieder sehen.
Nächster Stop in Scansano, Nähe Grosseto. Leider ist Pietro, der Weinmacher, in Neapel und seine Angestellte übergibt uns die bestellten Weine. Der Vorteil ist, dass wir nun ein wenig mehr Zeit haben für Sightseeing. Hannah hat schon viel von Portfino gehört, will es sehen, so fahren wir dorthin zumal es fast direkt auf unserem Weg liegt.

Ab der Ausfahrt Genua dann heftige Windböen, Regen und später Schnee aus allen Rohren - unsere Ankunft in Monforte d`Alba verzögert sich ein wenig...
Doch wir haben Glück! Giulio Perin unser Quartiergeber von den "Case della Saracca" (www.Saracca.com) ist noch da und wir erfrischen uns ein paar Minuten später im wohlig warmen Zimmer. Ich erspar` euch die Beschreibung des Abendessens und fahr` mit dem Besuch bei Renzo Seghesio am nächsten Morgen fort. Zehn Uhr, pünktlich, läuten wir und dürfen einige Minuten drauf die ersten Weine probieren. Barbera, Nebbiolo "Ruri", die Cuvèe "Ars Vivendi" und natürlich die Baroli. Bumm!!! Wie erwartet, wahrlich grosses Theater!!!
Freut euch bereits drauf - nach einer gewissen Ruhezeit gibt es alle Weine ab 2. Februar zum Probieren.

Es ist kalt im Piemont. Auch hier bringt Schnee auch Kälte mit. Auf dem Weg zum Weingut "Luigi Penna & Figli" finden wir die Strassen glücklicherweise geräumt vor, ansonsten hätten wir ein Problem mehr am Hals gehabt...
Giulio ist noch nicht von einem Begräbnis zurück, so palavern wir ein wenig mit seinem "Zio". Meine Favoriten stehen sowieso schon fest, Giulio`s Flaggschiffe "Vigiotö" und N`golina, ein Nebbiolo und ein Barbera, aktueller Jahrgang 2013, sind die Objekte meiner Wünsche. Nach einem ordentlichen, etwas späten  Mittagessen das natürlich von Trüffeln beherrscht wird, geht es dann ab ins Veneto.

Der Zimmerschlüssel liegt wie immer bei Chiara in der Küche, weil wir, wie fast immer, zu spät dran sind! Ein ausgedehnter Spaziergang durch das nächtliche Santo Stefano macht uns wieder ein bissl hungrig. Auch hier ist wenig los und wir können während des Essens mit Chiara und Odetta ein wenig plaudern, erfahren ein paar Neuigkeiten...

Damit wir wissen, wie es dort ist, fahren wir am nächsten Morgen nach Cortina d`Ampezzo - gleich vorweg - es hat sich ausgezahlt!!!
Ausgepowert und hungrig treffen wir uns mit Mirco & Piero um Sieben wieder bei Chiara zum Austausch, Essen und natürlich auch diese wunderbare Gastfreundschaft zu genießen. Viel Platz haben wir nicht mehr im Auto, aber ein wenig Prosecco geht noch und wir verabschieden uns Richtung Venezia, das Hannah noch nicht gesehen hat. Die Hoffnung, dass nicht los ist dort, bestätigt sich nicht - wie muss es hier erst im Frühling oder Sommer zugehen?

Mitten in der Nacht kommen wir nach einer Woche wie siegreiche Krieger aus Italien zurück, vielleicht ein wenig müde noch, aber mit wunderbaren Erlebnissen, Eindrücken und Begegnungen und ich denk`mir: ...man muss nicht immer alles richtig machen im Leben, aber das mit der Idee den Wein betreffend, war gar nicht so deppert...



Portugal 2016!

Eine kleine Weinreise nach Portugal erfreute uns im heurigen Sommer.

Mit 92.212 Quadratkilometern Fläche (ca. 10.6 Mio Einwohner) etwa doppelt so groß wie Österreich, hat auch dort der Weinbau erstens Tradition sowie auch Qualität. Unser Ziel in Sachen Wein war das Dourotal! Durch die vielen Terrassen die sowohl vertikal wie auch horizontal angelegt sind, ähnelt es der Wachau. Der Douro hat sich aber wesentlich tiefer ins Erdreich gegraben und dieses Tal erscheint weit mächtiger als unsere Wachau…

Beim Weingut BULAS angetroffen durften wir eine Reihe von Weiß- u. Rotweinen sowie auch Portwein probieren, auf den wir uns schon freuen dürfen, weil ich eine kleine Menge davon schon bestellt habe!

Bei der Besichtigung einiger Weingärten wurde mir richtiggehend schlecht, so groß sind die Schäden in den Weingärten, verursacht durch Peronospora u. Oidium. Ungewöhnlich hohe Feuchtigkeit hat sich im Dourotal breitgemacht und Isabel, die Chefin vom Weingut, befürchtet Verluste in der Höhe von 70!!! Prozent.

Wie in vielen anderen Weinbaugebieten auf der Welt, sind auch dort die Menschen offenherzig und sehr freundlich. Die Gastronomie ist auf einem sehr hohen Niveau und man versteht die richtigen Weine mit den passenden Speisen zu kombinieren. Für uns waren die Weißweine (Alvarinho, Loureiro, Trajadura usw.)wesentlich interessanter als die Rotweine. Obwohl wir natürlich auch fantastische Rotweine getrunken haben… In Kombination mit Fischen und Meeresfrüchten sind natürlich Weißweine geeigneter.

Insgesamt war es für uns ein Erlebnis nach 31 Jahren wieder nach Portugal zu kommen. Auch Lissabon erschien uns total verändert und vor allem modernisiert, obwohl Armut auch dort noch ein Thema ist.

Wie schon Andrè Heller festgestellt hat: am Ende aller Reisen weiß man die Erde wieder rund (oder auf weinviertlerisch: dahaaam is dahaam).



Die zweite Jahreshälfte 2016

Momentan schaut es gut aus! Nach dem Frühjahrsfrost, dem Hagelschlag, dem Regen, der heuer ziemlich intensiv war im Vergleich zu den letzten Jahren, scheint sich das Wetter zu stabilisieren...

Eben habe ich von der „Statistik Austria“ Prognosen zur erwartenden Weinernte gelesen (-23% zum Vorjahr, minus 25% zum 5-Jahresschnitt).

Das Weinviertel ist im Vergleich zu anderen österreichischen Regionen noch mit einem „blauen Auge“ davon gekommen, obwohl der Peronospora- u. Oidiumdruck recht groß war!

Bleiben die nächsten Wochen stabil und der Regen setzt erst nach der Ernte wieder ein, dann können wir hoffnungsfroh auf einen guten 2016er Jahrgang warten...




C 5CUsers5Cerich5CAppData5CLocal5CTemp5Cmsohtmlclip15C015Cclip image002

                                                   

    4760997548 0d3b991e60 o